LW Modelle

Hier einige große Vorbilder bzw. positive Beispiele

Zotter Schokoladen Manufaktur

Unsere Tiere

Bei uns im Tiergarten leben alte Nutztierrassen. Viele von ihnen sind stark bedroht oder fast ausgestorben, weil sie ideal an die Umwelt angespasst, aber nicht für Stallhaltung geeignet sind. Artgerechte Tierhaltung: Unsere Tiere leben ganzjährig im Freien, haben viel Bewegung und können ihre Urinstinkte ausleben.

Im Streichelzoo können Kinder flauschige Schafe streicheln, vor neugierigen Ziegen und Eseln flüchten oder über unsere schlauen Minischweine staunen.

Die Tiergartenbewohner – essbar und nicht essbar…

  • Zottelrinder (Hochlandrinder), Tiroler Grauviehkuh, Murbodner Kuh
  • Wollschweine, Schwäbisch – Hällische – Schweine, Turopolje -Schweine, Minipigs
  • Sulmtaler – Hühner, Altsteirer-Hühner (die größte Herde der Welt)
  • Schafe (Kärntner Brillenschafe, Krainer Steinschafe, Zacklschafe und Jakobsschafe)
  • Ziegen (Steirische Scheckenziegen, Zwergziegen)
  • Hasen (Belgische Bartkaninchen, Flämische Riesenhasen)
  • Enten (Altrheiner Elster, Warzenenten)
  • Gänse (Land- und Pommerngänse)
  • Gröllwitzer – Puten
  • Esel (Streichelzoo – nicht essbar)
  • Ponys (Streichelzoo – nicht essbar)
  • Lamas – Geburtstagsgeschenk und Erinnerung an Kakaoländer wie Peru und Bolivien (Streichelzoo – nicht essbar)
  • Bienen (nützlich – nicht essbar)
  • Karpfen, Schleie und Welse
  • Damwild
  • Hausratten (Streichelzoo – nicht essbar)

http://www.naturimgarten.at/p-63213.html?y=2011&m=05

Natur im Garten – Sonnentor

Johannes Gutmann, Zwettl

In bald 25 Jahren haben Sie die Marke Sonnentor aufgebaut, um Biokräuter aus der Region zu vermarkten. Heute zählen 150 Bauern zur – wie Sie es nennen – Sonnentor-Familie. Stimmt es, dass alles mit der Entdeckung des Johanniskrauts begonnen hat?

Meine Liebe und das Interesse zu Kräutern hatte damals vielleicht seinen Ursprung. Mit 12 Jahren entdeckte ich in dem Buch „Apotheke Gottes“ das Johanniskraut. Ich war dann stolz, es in freier Natur zu erkennen. Im Buch wurde das rote Harz (Hypericin) beschrieben und auch die Verwertung als heilsames Öl. Ich zerdrückte die gelben Blüten und sah, dass roter Saft austrat. Es stimmte tatsächlich.


Wieso liest ein 12jähriger Bub überhaupt die „Apotheke Gottes“?

Es gab bei uns am Bauernhof nur zwei Bücher – ein Sagenbuch und eben dieses Kräuterbuch. Ich habe nach Entdeckung des Johanniskrautes das Öl angesetzt und meinen ersten Sonnenbrand geheilt. Dann sah ich noch, dass die Blätter, gegen die Sonne gehalten, Lücken wie kleine Nadelstiche aufwiesen, sie also tatsächlich perforiert waren – wie der Name Hypericum perforatum versprach.
Das Johanniskraut und ich haben den gleichen Namenstag. Die Sage berichtet über Johannes den Täufer, der grausam geköpft wurde. Der rote Saft des Krautes erinnert an sein Blut. Auch diese Geschichte faszinierte mich damals.

Jetzt im Sommer verströmen vor allem die mediterranen Kräuter ihre ätherischen Öle. Welche verwenden Sie in Ihren Kräutermischungen?

Vor allem Oregano, Salbei und Thymian in winterharten Sorten. Oregano kultivieren wir im Weinviertel – dort entwickelt es sich prächtig und schmeckt fast so scharf wie milder Pfeffer. Hier im Waldviertel hilft uns der Schnee, die mediterranen Kräuter im Frühjahr vor Spätfrösten zu schützen.

Die Gewürz-Mischung „Gute Laune“ beinhaltet ebenfalls mediterrane Kräuter, aber auch Farbtupfer aus den Blüten der Kornblumen, Ringelblumen und Rosen. Wer davon keine gute Laune bekommt, ist selbst schuld. Ja, und auch das mediterrane Blütenzaubersalz ist etwas Besonderes, vor allem für Kinder. Wenn sich das Frühstücksei durch die Malvenblüten blau färbt, wurde es doch irgendwie verzaubert.

http://www.kleinezeitung.at/steiermark/hartbergfuerstenfeld/fuerstenfeld/2297757/privileg-alte-tradition.story

Essbare Gärten

Die 29 Lebensgärtner des Vulkanlandes laden wieder in ihre kleinen Paradiese. Zier- und Nutzgärten sollen so wie früher zu einer Einheit verschmelzen. In Kursen vermitteln grüne Daumen ihr Wissen.

Die Gärten haben sich in den letzten drei Jahren sehr gut entwickelt“, stellt Susanne Pammer, Obfrau der Initiative „Lebensgärten“ des Steirischen Vulkanlandes, fest. Das erkenne man an den Gärten selbst, die sich gewaltig herausgeputzt hätten. Dies sei den Gärtnern aber auch dem großen Interesse der Besucher an den Gärten zu verdanken, die sich nicht nur an den Tagen der offenen Tür für die Entwicklung interessierten. „Fertige Gärten“ bezeichnet Pammer als langweilig: „Gerade über neue Pflanzungen oder kleine Baustellen im Garten entstehen oft gute Gespräche und unsere Gäste erkennen, dass ein Garten Zeit braucht, um sich zu entwickeln.“

Weil ihre Arbeit mehr als früher geschätzt werde, sei – so Pammer – auch eine Entwicklung der Lebensgärtner zu beobachten. Diese seien samt Familie nicht nur stolz auf ihre blühenden Paradiese, sondern vom schrulligen Hobbygärtner zu gefragten Beratern für Freunde oder auch die Gemeinde geworden. Zum Ausdruck komme dies auch im Folder 2010 der Lebensgärtner. „Ich bin unglaublich stolz auf die Kurse und Termine, die angeboten werden, denn daran ist zu erkennen, wie viele Spezialisten wir mittlerweile haben, die ihr Wissen gerne weitergeben“, rät Pammer, vor allem die Zeit vor der eigentlichen Gartensaison zur Weiterbildung zu nützen (siehe auch die Info-Box).

Privileg

Bereits im Vorjahr wurde das Thema „Garten & Kulinarik“ als einer der Schwerpunkte gewählt. Nach einer Saison zeige sich, dass dieses mit einem Jahr nicht abgetan sei und man es daher weiter verfolgen wolle. Aus der einstigen Notwendigkeit, Gemüse für das Überleben anzubauen, sei heute ein Privileg geworden, stellt Pammer fest. Obst, Gemüse, Beeren und Kräuter aus dem Garten oder vom Balkon würden sehr geschätzt und seien, vor allem im städtischen Bereich, geradezu trendig und wertvoll geworden.

Alte Tradition

Weil der Garten aber immer auch eine Chance bleiben solle, seine Ideen kreativ auszuleben und im Einklang mit der Natur individuell zu gestalten, spricht sich die Lebensgärten-Obfrau entschieden gegen die Trennung von Zier- und Nutzgärten aus. Pammer: „Das ist eine alte Tradition. Denn früher – noch vor 50 oder 60 Jahren – gab es in den Gärten Blumen und Gemüse bunt gemischt.“ Überraschend auch für erfahrene Gärtner, dass sich sogar viele Blumen – darunter die prächtigen Blütenblätter der Taglilien oder der Rosen – als essbar erwiesen. Begeistert von der Arbeit der Lebensgärtner zeigte sich auch Vulkanland-Obmann Josef Ober, der auf das neue Projekt „Hausmanufaktur“ verwies, dessen Ziel es ist selbst produzierte Lebensmittel auch im kleinen Stil zu vermarkten.